Die Gründung von Ulm

02. Okt 2021

Geschichte

Ulm! Wer kennt es nicht? Die Hirschstraße, das Ulmer Münster und den Metzgerturm. Doch wie entstand Ulm eigentlich?

So richtig begann alles erst, als 850 auf dem Weinhofberg ein dort errichteter Königshof zur Pfalz ausgebaut wurde. Der Name dieser Pfalz wurde 854 zum ersten Mal offiziell in einer Urkunde, die König Ludwig der Deutsche anfertigen ließ, genannt: Ulm (lat. Hulmam palatio regio).

Später entwickelte sich aus der Vorstadt mit Marktsiedlung und Arbeitern nördlich und östlich des Pfalzbezirkes eine Stadt im mittelalterlichen Stil, mit eigener Münzstätte und Gerichtsbezirk. Im Laufe der Zeit spielte Ulm eine immer größer werdende Rolle in der Politik, was sich an unzähligen Besuchen verschiedener Königshäuser feststellen lässt.

1316 entschied man sich, die Stadt um das Vierfache zu vergrößern. Daraufhin wurde im Laufe des 14. Jahrhunderts ein 3350 Meter langer Mauerring erbaut. Dieser wies Türme, einen Wassergraben und fünf Tore auf.

Die damals errichtete Donaubrücke wurde im Jahr 1348 durch eine neue, am heutigen Standort, ersetzt. Außerdem startete 1377 der Bau des Ulmer Münsters. Auch die Einwohnerzahl stieg mit der Zeit. So zählte Ulm im 14.Jahrhundert 4000 - 7000 Bewohner, erreichte aber im Jahr 1600 den Spitzenwert von 21000 Bürgern.

Sophia Schreck

Natürlich ist Ulms Geschichte hier noch nicht vorbei. Die Stadt erlebte noch viele Rückschläge, aber auch Erfolge und entwickelte sich immer weiter zu der Stadt, die wir heute kennen.