Partnerschulen

Argentinien
Frankreich
Spanien
USA
Australien
Schweiz
Ungarn

Begleiteter Austausch

Colegio Alemán de Temperley
Pereyra Lucena 755
1832 Lomas de Zamora 
Buenos Aires
Argentinien

http://temperleyschule.edu.ar

Argentinien
Argentinien

Allgemeine Informationen

Zeitraum und Dauer

  • Besuch aus Argentinien: 2 Wochen (Januar)
  • Reise nach Argentinien: 3 Wochen (Oktober + Herbstferien)

Turnus

Alle zwei Jahre; im Wechsel mit dem Spanienaustausch

Klassenstufe

für Schüler/innen der Klassen 10 + 11

Ansprechpartner

Frau Acksteiner, Frau Wöhr, Spanischlehrerinnen

Ablauf / Programm

  • Besuch der argentinischen Partnerschule Colegio Alemán Temperley: Teilnahme am Unterricht

  • Einblicke in das Alltagsleben: Familiäre Aktivitäten, Besuch der Kindertagesstätte EMAÚS

  • Kulturelle Aktivitäten: Tangostunde & Tangoshow, Besuch des weltberühmten Teatro Colón

  • Mehrere Tagesausflüge nach Buenos Aires: verschiedene Stadtviertel – La Boca, San Telmo, Recoleta, etc.
    Historische Orte: ESMA (Gedenkstätte der argentinischen Diktatur), Museo Evita

  • Ausflug in die Umgebung: Kayaktour durch das Tigre-Delta

  • Ausflug zu weiter entfernteren Sehenswürdigkeiten  (ca. eine Woche):
    Die Iguazú Wasserfälle, Mendoza und die Anden-Region

Bericht vom Austausch 2018/19

El intercambio con Argentina - Der Schüleraustausch mit Argentinien 

Vom 11.10. bis zum 01.11.2018 bekamen einige Schüler unserer Schule die einmalige Gelegenheit, das südamerikanische Land Argentinien zu erkunden und die dortige Kultur kennenzulernen. 

Am 11. starteten wir, nachdem wir (leider) noch bis zur vierten Stunde den Unterricht besuchen mussten, vom Donaubad mit einem Bus in Richtung Stuttgarter Flughafen. Neben 11 Schülern unserer Schule machten sich auch noch 24 junge Damen und Herren des Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasiums mit uns auf den Weg. Von Stuttgart ging unser Flug über Amsterdam zum "Aeropuerto Internacional de Ezeiza", dem großen Flughafen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Der Empfang fand dann an unserer Partnerschule, dem "Colegio Alemán de Temperley", statt. Nach einem sehr süßen Frühstück ging es in die Gastfamilien.

Am Wochenende und glücklicherweise auch am Montag, da dieser in Argentinien ein Feiertag war, hatten wir Zeit, mit den Familien Buenos Aires zu erkunden. Viele nutzten diese Zeit, um die stattfindenden "Juegos Olímpicos de la Juventud" zu besuchen. Während der restlichen Woche unternahmen wir Exkursionen mit der Gruppe zu Museen und Sehenswürdigkeiten in Buenos Aires, besuchten jedoch auch den Schulunterricht. In den Ausstellungen der ESMA (in etwa ein argentinisches KZ) und von Evita (eine berühmte Erste Dame Argentiniens) erfuhren wir viel über die argentinische Geschichte und Politik. Für viele von uns war noch neu, dass es bis vor weniger als vierzig Jahren in Argentinien noch eine Diktatur gegeben hatte. Neben dem "Plaza de Mayo" und dem "Obelisco", die wahrscheinlich die bekanntesten Wahrzeichen darstellen, besuchten wir auch den Friedhof "Recoleta", auf dem früher ein richtiger Wettbewerb darum entstanden war, wer die prunkvollste Gruft oder das schönste Grab bauen konnte. Es sah dort aus wie in einer kleinen Stadt. Am nächsten Samstag war noch einmal Zeit, um etwas mit den Familien zu unternehmen, bevor es dann am Sonntag für uns Deutsche nach Iguazú ging. 

Puerto Iguazú ist eine Kleinstadt im Nordosten von Argentinien, nahe der Grenzen zu Brasilien und Paraguay. Wir traten die ungefähr dreizehnstündige Fahrt in einem komfortablen, doppelstöckigen Reisebus an, den unsere 38-köpfige Gruppe komplett in Anspruch nehmen konnte. Unterwegs machten wir an einer Schaumine halt, in der Edelsteine abgebaut werden, und bei Ruinen eines Klosters aus der Kolonialzeit, welches heute unter Denkmalschutz steht. In Iguazú angekommen, bezogen wir erst einmal die Zimmer unseres Hostels, bevor wir uns abends noch mit Vorräten eindeckten. Am nächsten Tag ging es nach Paraguay, in die dortige Grenzstadt Ciudad del Este. Wir besuchten morgens den Itaipú-Staudamm, der das zweitgrößte Wasserkraftwerk der Welt darstellt. Der Itaipú-Staudamm liegt an der paraguayisch – brasilianischen Grenze am Fluss Paraná. Am Nachmittag besuchten wir den Salto de Monday, einen Wasserfall.

An den nächsten beiden Tagen stand wohl der Höhepunkt an: Der Besuch der Cataratas del Iguazú, ein sehr großer Wasserfall, der aus über zweihundert einzelnen Fällen besteht. Die Cataratas del Iguazú liegen an der argentinisch – brasilianischen Grenze am gleichnamigen Fluss Iguazú. Wir haben an einem Tag die brasilianische Seite angeschaut und am darauffolgenden die argentinische. Der Besuch beider Seiten hat sich auf jeden Fall gelohnt, da man sich nur so das riesige Ausmaß der Wasserfälle ausmalen konnte. Zusätzlich besuchten wir in Brasilien auch noch einen Vogelpark mit unter anderem Papageien und Tukanen. In Argentinien fuhren wir auch mit einem Boot von unten an die Wasserfälle heran, was nochmal eine andere Perspektive ermöglichte.

Am Freitag ging es für uns dann schon wieder zurück nach Buenos Aires. Unterwegs stoppten wir an einem Schaudorf der Eingeborenen und an einem Mate Anbaugebiet, da der Matetee das argentinische Nationalgetränk darstellt. Das schockierendste unserer Reise ist uns wohl später an diesem Tag passiert, als es plötzlich einen lauten Knall gab und eines der Fenster unseres Busses nur noch aus Scherben bestand. Unser Guide quittierte das nur damit, dass das öfters mal passiere... Ansonsten bekamen wir aber in den ganzen drei Wochen nichts von der berüchtigten argentinischen Kriminalität mit und wir kamen am Samstagmorgen auch alle wohlbehalten in Buenos Aires an.

Den Sonntag nutzten einige, um ein Fußballspiel anzugucken, bevor wir am Montag noch das Tigre-Delta, die Mündung des Flusses Paraná in den "Río de la Plata", erkundeten. Am Dienstag stand der Besuch eines Kinderheims an, in dem Kinder sehr armer Familien nach der Schule oder dem Kindergarten ein warmes Essen bekommen und einen Ort zum Spielen mit den Freunden finden. Das Heim wird von einer französischen Stiftung geleitet. Die Leiterin des Heims erzählte uns viel über die Zustände in dem Viertel, zum Beispiel sind dort viele Erwachsene so hoffnungslos, dass sie nicht einmal kostenlos angebotene Waschmaschinen nutzen.

Am Mittwoch trafen wir uns zum Abschied in der Schule, es wurden Bilder des Austausches gezeigt und es flossen viele Tränen, bevor wir letztendlich alle die Heimreise antraten, obwohl einige gerne noch länger geblieben wären. Uns allen hat der Austausch sehr gut gefallen und die meisten haben jetzt, nachdem wir seit zwei Wochen wieder in Deutschland sind, schon wieder Fernweh...

Begleiteter Austausch

Argenton-sur-Creuse
 Lycée et collège Maurice Rollinat
Rue du lycée
36200 Argenton-sur-Creuse

 Frankreich Partnerschaftsverein Wiblingen – Argenton
partnerschaftsverein-wiblingen-argenton.de

Argenton
Argenton

Informationen zum Austausch

Alle zwei Jahre findet für die Klassenstufen 9 und 10 ein Austausch mit Frankreich statt. Die Austauschschule, das Collège et Lycée Rollinat befindet sich in Argenton-sur-Creuse, im Département Indre in der Region Centre-Val de Loire in Zentralfrankreich. Nach Poitiers sind es ca. 100 Kilometer.

Argenton-sur-Creuse liegt am Fluss Creuse und hat 5000 Einwohner: Ganz in der Nähe befindet sich der regionale Naturpark Brenne. Die Gegend um Argenton ist sehr ländlich und landwirtschaftlich geprägt.

Die französischen Schüler, die am Austausch teilnehmen, stammen aus dem Collège (3ième) und aus dem Lycée (Seconde) und lernen alle Deutsch. Die Schüler wohnen während des zehntägigen Austauschs bei Gastfamilien. Abwechselnd kommen zuerst die Franzosen nach Wiblingen und beim nächsten Austausch fahren dann zuerst die Deutschen nach Argenton. Zwei Lehrer begleiten die Schüler jeweils während des Austauschs.

Die 1990 begründete Städtepartnerschaft zwischen Argenton-sur-Creuse und dem Ulmer Stadtteil Wiblingen ging aus dem Schüleraustausch zwischen dem Albert-Einstein-Gymnasium und dem Collège et Lycée Rollinat in Argenton hervor.

Frankreich
Frankreich
Frankreich

Bericht vom Austausch 2019/20

Im Oktober 2019 ging es für 28 Schüler und die beiden begleitenden Lehrerinnen Frau Scholz und Frau Halter-Bieg für 12 Tage in die Partnergemeinde von Wiblingen, nach Argenton-sur-Creuse, an das dortige Lycée et Collège Maurice Rollinat. 

Los ging’s am 7. Oktober morgens früh um 7 Uhr. Für fast 900km nach Argenton musste erst eine 12-stündige Busfahrt bewältigt werden, denn Argenton-sur-Creuse befindet sich in Zentralfrankreich. Umso schöner war es dann, nach der anstrengenden Fahrt, abends von den französischen Gastfamilien freudig empfangen zu werden.

Die Begrüßung verlief noch etwas zurückhaltend, denn die Schüler, die zwar schon Kontakt per Mail und Telefon gehabt hatten, sahen sich nun zum ersten Mal persönlich. Schnell aber verflog die anfängliche Zurückhaltung und ein munteres deutsch-französisches Geplauder war zu hören. Auch die Bedenken auf deutscher Seite, wie das denn mit den „Bises“, den Küsschen bei der französischen Begrüßung, ablaufen würde, wurden durch die herzlichen Umarmungen der Franzosen schnell in Luft aufgelöst. Müde ging es dann mit den französischen Gastfamilien nach Hause.

Die Schulgemeinschaft des Lycée et Collège Rollinat freute sich, die deutschen Schüler begrüßen zu dürfen, das war deutlich durch den „Pot d’acceuil“, einen Empfang mit Buffet, zu erkennen. Und in den folgenden Tagen lernten die deutschen Schüler dann die Schule und die Unterschiede zum Albert-Einstein-Gymnasium in Wiblingen bzw. dem deutschen Schulsystem genauer kennen, wie z.B. den Ganztagesbetrieb mit der Mensa, das eingezäunte Schulgelände, das die Schüler nicht einfach verlassen können, die surveillants, das CDI (die Schulbibliothek) und vieles mehr, was alle zwar aus dem Französischunterricht kannten, aber hier nun erstmals in der Realität erleben durften. 

In den folgenden Tagen standen neben dem Schulbesuch auch noch viele gemeinsame Ausflüge auf dem Programm, teilweise mit den französischen Austauschpartnern, teilweise ohne diese. So gab es unter anderem einen Ausflug nach Limoges mit der Besichtigung unterirdischer Keller, einen Besuch des Futuroscopes in Poitiers, einem Freizeitpark, der sich mit Medientechnologien beschäftigt, der Besichtigung einer Imkerei mit Honigverköstigung, eine Stadtrallye durch Argenton, geselliges Beisammensein in traumhafter Kulisse im „Château de Chabenet“ mit lokalen Spezialitäten unter Mitwirkung des Partnerschaftsvereins Ulm-Wiblingen, Paddeln auf dem Lac d’Eguzon und den Besuch von „Argentomagus“, einer archäologischen Ausgrabungsstätte aus Vorgeschichte und römischer Epoche.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien mit unterschiedlichen Ausflügen und auch Treffen untereinander.

Die 10 Tage in Argenton vergingen so schnell, dass alle überrascht waren, als es am 18. Oktober wieder morgens früh um 7 Uhr nach Wiblingen zurückging. Nach einer tränenreichen Verabschiedung und einer langen Busfahrt mit Stau in Deutschland, kamen alle wieder gesund und müde, aber auch voll neuer Eindrücke am Abend wieder in der Heimat an, wo sie von ihren Familien und Freunden freudig begrüßt wurden. 

Die Franzosen werden ihre Austauschpartner und das Albert-Einstein-Gymnasium vom 4. Mai bis zum 15. Mai 2020 zusammen mit ihren Lehrerinnen Madame Catimel und Madame Salou besuchen. Auch beim Gegenbesuch wird es Ausflüge geben, um den französischen Schülern Ulm und Süddeutschland zu zeigen.

Bericht vom Austausch 2017/18

Bienvenue à Argenton-sur-Creuse

27 Schüler und die beiden begleitenden Lehrerinnen Frau Scholz und Frau Halter-Bieg verbrachten im Juni 2018 zwei erlebnisreiche Wochen in Argenton-sur-Creuse, der Partnergemeinde von Wiblingen.

10 Stunden Fahrt und ca. 850km waren zu bewältigen, denn Argenton-sur-Creuse befindet sich in Zentralfrankreich. Deshalb ging es am 4. Juni 2018 schon sehr früh morgens los Richtung Frankreich. So lang und anstrengend die Fahrt auch war, so herzlich und warm war dann der Empfang, als die französischen Gastfamilien die Wiblinger Schüler spät abends in Argenton begrüßten.

Es war ein freudiges Wiedersehen, denn die Austauschpartner kannten sich ja schon, da die Schüler aus Argenton, zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Catimel und Frau Salou, bereits im Dezember 2017 das Albert-Einstein-Gymnasium und ihre deutschen Gastfamilien besucht hatten und die französischen Schüler Süddeutschland zur Vorweihnachtszeit kennenlernen konnten. Vor allem der Ulmer Weihnachtsmarkt war ein Highlight neben anderen Ausflügen und Unternehmungen wie zum Beispiel die Kunsthalle Weishaupt mit einem Kunstworkshop, das Schloss Neuschwanstein, Augsburg, Blaubeuren, Lederarbeiten, einem Sportwettkampf und auch einem digitalen Flug über Ulm mit dem Birdly.

Und genau wie beim ersten Kennenlernen in Wiblingen, fanden auch in Argenton die Austauschpartner schnell wieder zueinander. Es gab viel zu berichten, auf Deutsch und auf Französisch, bevor dann alle mit den französischen Gastfamilien nach Hause fuhren.

Ab dem ersten Tag konnten die deutschen Schüler dann das Collège und Lycée Rollinat in Argenton kennenlernen und die Unterschiede zum Albert-Einstein-Gymnasium in Wiblingen bzw. dem deutschen Schulsystem hautnah erleben: den Ganztagesbetrieb mit der Mensa, das eingezäunte Schulgelände, das die Schüler nicht einfach verlassen können, die surveillants,  das CDI (die Schulbibliothek) und vieles  mehr, was alle aus dem Französischunterricht kannten, und hier nun in Realität erleben durften. Die Aufnahme an der französischen Schule war äußerst herzlich, die deutschen Schüler fühlten sich dort sehr wohl.

In den folgenden Tagen standen neben dem Schulbesuch auch noch viele gemeinsame Ausflüge auf dem Programm, teilweise mit den französischen Austauschpartnern, teilweise ohne diese. So gab es unter anderem einen Ausflug nach Tours mit seiner sehenswerten Altstadt, einen Besuch des Futuroscopes in Poitiers, einem Freizeitpark, der sich mit Medientechnologien beschäftigt, Klettern in einem Kletterwald, die Besichtigung einer Imkerei mit Honigverköstigung, Gewürzbrotbacken und Kerzenherstellung, eine Stadtrallye in Argenton, Spielen und Singen mit Kindergartenkindern im Kindergarten, geselliges Beisammensein im Château de Chabenet mit lokalen Spezialitäten, Paddeln auf dem Lac d’Eguzon und und und … Krönender Abschluss der Unternehmungen war das gemeinsame Backen und Aufessen von acht! Schwarzwälder Kirschtorten.

Dass die 10 Tage in Argenton so schnell vergingen, konnte niemand glauben, als es dann am 15. Juni wieder zurück nach Wiblingen ging. Die Busfahrer waren schon am Abend zuvor angereist und deshalb konnte es früh am Morgen losgehen. Nach einer tränenreichen Verabschiedung kehrten wir zurück in die Heimat, wo alle wieder gesund, müde, aber auch voll neuer Eindrücke am Abend ankamen.

Bericht vom Austausch 2013/14

Zeitungsartikel Argenton Mai 2014

„Tu as faim?“ … „Tu veux faire quoi?“ … „Tu as bien dormi?“ … Das waren wohl die häufigsten Sätze, die die deutschen Schüler in den letzten Tagen in ihren Gastfamilien gehört haben. Im Rahmen des Frankreichaustauschs verbrachten 27 deutsche Schüler zehn Tage im wunderschönen Argenton-sur-Creuse, welches sich in einem ländlichen Teil im Zentrum Frankreichs befindet.

Ein abwechslungsreiches Programm begleitete sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler während der gesamten Zeit.
Am Montag den 19. Mai erreichte der Bus um 20:30 Uhr nach etwa 13 Stunden Fahrt endlich das Ziel – das Wiedersehen war eine große Freude! Alle waren gespannt, was sie zuhause bei ihren Austauschpartnern erwartet… Einige brauchten etwas länger, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.
Der nächste Tag begann für die Deutschen ungewohnt spät um 8:30 Uhr mit einer kleinen Führung durch das Schulgebäude. Hierbei wurde den meisten erst klar, wie unterschiedlich unsere Schulen doch teilweise sind. Nach dem gemeinsamen Essen in der Schulkantine ging es für die Deutschen erneut alleine los – „14 Uhr: Rallye dans Argenton“ stand auf dem Programm. Die Rallye, für welche 2 Stunden eingeplant waren, gestaltete sich als einfacher als gedacht und so blieb noch reichlich Zeit, um sich selbst ein Bild von Argenton zu machen.

Der darauffolgende Tag begann erstmal mit Unterricht und auch hier konnten wieder einige Unterschiede zu unserer deutschen Schule festgestellt werden. Die gesamte Atmosphäre ist viel ruhiger und man hat beinahe das Gefühl, als sei ein Großteil der Klasse recht motiviert. ;-) Gearbeitet wird nicht wie bei uns hauptsächlich mit Tafelaufschrieben oder Folien, sondern vor allem mit dem Computer; also werden die vorgetippten Aufschriebe mit dem Beamer an die Wand projiziert. Nachdem der Nachmittag in den Gastfamilien verbracht wurde, traf man sich um 18 Uhr zum „Gemeinsamen Abend“ im Château de Chabenet. Hier stand neben einem kleinen Film des Deutschlandbesuchs im Dezember letzten Jahres vor allem das kalte Buffet mit den französischen Spezialitäten im Vordergrund.
Am Donnerstag ging es gemeinsam mit den Franzosen in das 2 Stunden entfernte Bourges. Nach einer kleinen Führung blieb noch viel Zeit zum bummeln und sonnen.
Der Freitag begann wieder mit Unterricht. Nach dem gemeinsamen Essen verabschiedeten sich die Deutschen wieder, um einen Kletterwald in der Nähe zu besuchen. Abgesehen von dem leichten Regen, war es ein wirklich schöner Tag.

Das Wochenende gehörte ganz den Familien.

Nach dem vergangenen Besuch in Bourges stand nun am Montag Limoges auf dem Programm, doch zuerst ging es für alle in eine alte Papiermühle. Neben viel Geschichtlichem wurde auch selbst Papier hergestellt und mit alten Methoden bedruckt. In Limoges blieb wieder viel Zeit zum bummeln, nur leider spielte dieses Mal das Wetter nicht mit – es regnete in Strömen!

Nach 2 Stunden Unterricht machten die Deutschen am Dienstag eine Fahrradtour. Aufgrund der, für die Wege teilweise ungeeigneten Fahrrädern, einigen Fahrradpannen sowie der Uneinigkeit über die Fahrgeschwindigkeit, war dieser Ausflug vermutlich nicht für alle ein schönes Erlebnis; aber zumindest schien die Sonne!
Mittwoch war für die Deutschen der letzte Schultag. Nach 4 Stunden Unterricht wurden die deutschen und französischen Schüler jedoch schon entlassen und verbrachten den Nachmittag in den Familien bzw. im Zentrum Argentons.

Aufgrund des Feiertages am Donnerstag entfiel auch in Frankreich der Unterricht, sodass der letzte Tag nur den Familien gehörte.
Und das waren sie auch schon, zehn wundervolle Tage in Frankreich. Während der langen Heimfahrt konnten die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen nochmal verarbeitet werden, vor allem jedoch wurde viel geschlafen ;-)

Wieviel nun wirklich von der Sprache hängengeblieben ist, hängt davon ab, wieviel in der Familie gesprochen wurde; und das war sehr unterschiedlich! Dennoch sagte die praktische Anwendung von französisch allen zu und vielleicht kann man mit den neuen Schlüssen sogar den Unterricht bereichern.
Insgesamt war es für alle eine interessante Erfahrung und wir hoffen, dass sich auch in den nächsten Jahren wieder viele Schüler dazu entscheiden, an dem Austausch mit Argenton-sur-Creuse teilzunehmen.

Begleiteter Austausch

I.E.S. Artaza Romo
Av. Amaia 28
48940 Leioa
Spanien

Infos zum Austausch

Seit 2009 findet regelmäßig ein Schüleraustausch für die Jahrgangsstufe 9 mit Spanien statt. 

Die Austauschschule I.E.S Artazta-Romo BHI befindet sich zwischen den Gemeinden Leioa und Getxo (Internet-Seite: artazaromo.com), ca. 15km von Bilbao, Nordspanien. Sie bietet ein 3-sprachiges Abitur an (Spanisch-Englisch-Baskisch) und unterrichtet Deutsch ab 1° ESO bis 4° ESO (entweder als freiwilliges Fach oder als erste Fremdsprache), was bei uns ungefähr den Klassen 7-10 entspricht. 

Allerdings sind die Deutschgruppen sehr klein, so dass auch spanische Schüler am Austausch teilnehmen, die zwar kein Deutsch lernen, aber Englisch als Schwerpunkt haben. Für unsere Schüler ist diese Gegend Spaniens kennenzulernen eine außergewöhnliche Chance. Es ist zum einen eine zweisprachige Region, in der baskisch und spanisch gleichermaßen gesprochen werden, was kulturell sehr interessant ist. Auch klimatisch lernt man, dass Spanien sehr vielseitig ist, denn Regen ist in dieser hügeligen, grünen Gegend sehr häufig. 

Austausch 2019

Spanienaustausch 2019

Kaum aus den Sommerferien zurück, ging es für 17 SchülerInnen der Klassenstufen 10 und 11 sowie zwei Lehrerinnen nach Spanien; genauer gesagt nach Bilbao, in die größte Stadt des Baskenlandes. Wir trafen uns um 6:45 Uhr am Hauptbahnhof und von dort aus fuhren wir alle zusammen mit der Deutschen Bahn zum Stuttgarter Flughafen. Nach 2 Stunden Flugzeit wurden wir am spanischen Flughafen von unseren AustauschschülerInnen empfangen. Anschließend fuhren wir mit einem Bus nach Getxo, ursprünglich die Sommerresidenz der reichen Kaufleute aus Bilbao und Madrid.  Dort wurden wir von der Schulleiterin herumgeführt, erfuhren etwas über die Geschichte des Flusses Nervión  und betrachteten die berühmte Puente colgante, eine Schwebefähre, anerkannt als Weltkulturerbe der UNESCO. Wir machten einen Zwischenstopp an dem nahegelegenen Strand, an dem ein paar von uns direkt ins Meer sprangen. Nach unserer kleinen Pause fuhren wir mit der Führung fort. Wir besuchten einen kleinen, urigen Hafen  (el puerto viejo de Algorta) und von dort aus ging es die Klippen aufwärts zu einer Windmühle, an der der Bus Richtung Igorre auf uns wartete.

Am zweiten Tag trafen wir uns in Igorre an der Schule, von der aus unsere erste Wanderung startete. Wir kletterten steile und teils auch sehr anstrengende Wege hinauf zum Gipfel des Berges Mandoia. Die Aussicht war beeindruckend und Deutsche sowie Spanier waren stolz, den Weg geschafft zu haben. Der Rückweg war ebenfalls kräftezehrend, aber unsere Motivation stieg in Vorfreude auf ein leckeres spanisches Abendessen.

Am Freitag ging es ohne Spanier nach Sopelana zum Surfen. Kaum aus dem Bus ausgestiegen, wurden wir vom rauen Wind der See begrüßt. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und gingen zu getrennten Surfschulen. Bei den Surfschulen angekommen, bekamen wir Neoprenanzüge und wurden zum Umziehen geschickt. Nach sehr viel Quetscherei und Quatscherei waren wir endlich bereit: mit Surfbrett unterm Arm ging es für uns an den Strand, an dem uns erst einmal auf dem Trockenen Technik und Theorie erklärt wurden. Dann kam der Moment, an dem wir wortwörtlich ins kalte Wasser geschmissen wurden. Nach 1-2h im Meer mit etlichen Erfolgen und Fehlversuchen waren wir super fertig aber auch glücklich. Nachdem wir uns aus unseren nassen Anzügen geschält hatten, genossen wir unser Essen am wunderschönen Strand. Als wir genug Sonne getankt hatten,  ging es für uns noch nach Plentzia, einer kleinen Stadt mit einer berühmten Badebucht, in der wir genug Freizeit zum Erkunden hatten. Als wir nachmittags nach Hause kamen, waren wir alle müde,  aber unsere Spanier hatten noch etwas für uns geplant. Mit einem Gewittersturm im Rücken liefen wir von Igorre 3 Orte weiter auf einen Berg und als wir am Ziel, einer kleinen Gaststätte von einer der Gastfamilien, ankamen, waren wir bereits vom Gewitter umzingelt. Drinnen war dies allerdings vergessen, denn wir bekamen Trinken und wahnsinnig leckeres spanisches Essen (z.B. Tortilla de patata). Nach einem langen und aufregenden Abend legten wir uns glücklich ins Bett.

Das Wochenende verbrachten wir individuell mit unseren Familien. Wir besuchten Städte, Strände, gingen wandern oder trafen uns mit den Anderen.

Spanienaustausch 2019

Am Montag starteten wir frisch in einen Schultag. Nachdem uns die Schulleiterin Itxaso durch die Schule geführt hatte, verbrachten wir die nächsten Stunden mit traditionell baskischen Sportarten und Tänzen. Danach lernten wir spielerisch mit Kindern Wörter der ältesten europäischen Sprache, Baskisch. Als der Schultag dann vorüber war, gingen wir als Gruppe gemeinsam in ein nahegelegenes Restaurant und aßen dort ein spanisches Mittagessen.

Den Dienstag starteten wir mit den Spaniern im Bus auf dem Weg nach Bilbao. Vor Ort bekamen wir dann eine Führung durch die Altstadt, welche  vom spanischen Geschichtslehrer Angel geleitet wurde. Nach der Führung machten wir uns auf den Weg zum Guggenheim-Museum. An diesem angekommen, drehten wir zuerst eine Runde um das Museum, um es anschließend auch von innen zu besichtigen. Nach dem Besuch im Museum hatten wir noch Freizeit in Bilbao und gingen essen und shoppen.

Unseren Mittwochvormittag verbrachten wir im Urdaibai Birdcenter, wo uns vieles über Zugvögel erklärt wurde. Das Birdcenter ist wie ein Flughafen gestaltet und vom „Tower“ konnten wir die momentanen Gäste auch beobachten. Davor  machten wir  einen kleinen Zwischenstopp in Guernica, wo wir zum einen eine Wand mit dem gleichnamigen Kunstwerk von Picasso besichtigten, sowie zum anderen den Gernikako Arbola (die Eiche von Guernica), die auf dem Gelände des dortigen Parlamentes steht und sogar eine eigene Hymne besitzt. Am Nachmittag war unser Ziel Gatzelugatxe. An diesem unaussprechlichen, aber ausgesprochen schönen Ort wurde unter anderem „Game of Thrones“ gedreht. Wie immer mussten wir ein kurzes Stück wandern. Dann ging es die 237 Stufen aufwärts zum ehemaligen Kloster San Juan de Gatzelugatxe. Wir genossen die wunderbare Aussicht und gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Pause machen und essen. Der Weg zurück war doppelt so anstrengend wie hin,  und wir liefen noch ein paar Kilometer weiter durch die zwar schöne, aber auch langweilige Pampa in den Nachbarort Bakio, wo unser Bus auf uns wartete.

An unserem letzten ganzen Tag fuhren wir noch ein letztes Mal nach Bilbao. Wir besuchten ein Museum über die baskische Sprache, die älteste und wohl auch rätselhafteste Sprache Europas. Nach diesem Besuch durften wir in Kleingruppen selbst noch durch Bilbao laufen und unsere Zeit frei gestalten. Den letzten Abend ließen wir dann bei einer von den Basken organisierten Agur-Fiesta (zu dt.: Abschiedsparty) ausklingen,  und wir alle nutzen die letzten Momente mit unseren AustauschschülerInnen, sowie deren FreundInnen, die uns ebenfalls alle ins Herz geschlossen hatten (und wir sie; SpanierInnen sind toll!).

Den Freitagmorgen verbrachten wir nochmals in der Schule, um unsere Präsentationen der Woche vorzubereiten und zu halten. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um uns unter Tränen ein letztes Mal zu verabschieden. Viel zu früh ging es Richtung Flughafen. Nach 2h Flug begrüßte uns unser geliebtes Heimatland von seiner besten Seite: 15 Grad, grauer Himmel, Wind und Regen. Ach Deutschland, wie schön wieder zu Hause zu sein…

 

Ein Bericht von Marie Mim, Chiara Genelin und Max Adam

Austausch 2010

Eine Woche zwischen txirimiri und Sonnenschein 

Bilbao/Ulm. 13 Schülerinnen der Jahrgangsstufe zehn des Albert-Einstein-Gymnasiums Ulm-Wiblingen verbrachten eine Woche bei ihren Austauschpartnern im baskischen Getxo und Leioa. 

Nach einem zweistündigen Flug wurden wir von unseren AustauschschülerInnen begrüßt. Am Ankunftstag bereiteten unsere Gasteltern ein spanisches Buffet mit Tortillas (Kartoffelomelett), Tapas, Bocadillos und vielem mehr für uns vor. Am Wochenende lernten wir das spanische Familienleben kennen. Manche von uns waren auf dem traditionellen Stadtfest „Fiesta de la Mercedes“, andere entdeckten die grünen Hügel von Biskaya. 

Am Montag erwartete uns in der Artaza-Romo-Schule ein typischer Schultag. Die Einführung von Ana Trabudua in die baskische Sprache war der Höhepunkt des Tages. Mittagessen erst um vier und Abendessen nicht vor zehn, solche Essenszeiten waren mehr als gewöhnungsbedürftig. Am Dienstag besichtigten wir das berühmte Guggenheim-Museum in Bilbao. Die besondere Form der Architektur des Gebäudes faszinierte uns sehr. Schon vor dem Museum waren Kunstwerke ausgestellt, wie zum Beispiel eine riesige Spinne, unter der wir alle durchgelaufen sind. Den Tag ließen wir mit einem ausgiebigen Shoppingbummel in Bilbao ausklingen. 

Am Mittwoch gingen wir dann mittags Surfen. Darauf hatten wir uns schon die ganze Woche gefreut. Als wir nach dem Surfkurs aus dem Salzwasser kamen, waren wir alle ein bisschen müde, denn es kostete uns sehr viel Kraft gegen die Riesenwellen anzukämpfen, dennoch hatten wir sehr viel Spaß. Am Donnerstag entdeckten wir dann in Gernika die Wurzeln des Baskenlandes und besuchten das Friedensmuseum, in welchem auch eine Kopie von Picassos berühmtem Werk „Gernika“ hängt. Doch die Zeit mit unseren Spaniern verging wortwörtlich wie im Fluge. Am letzten Tag wanderten wir ein Stück auf dem Jakobsweg durch Bilbao und besuchten die Kathedrale und anschließend den spanischen Markt. Doch nicht alle waren von den Schweineköpfen oder den Fischaugen begeistert. Am Abend trafen sich alle zum Abschiedsessen. Und am Samstag war es dann soweit: der Flug in die Heimat. Beim Abschied nehmen am Flughafen wurden auch ein paar Tränchen verdrückt. Doch als wir wieder in Ulm waren, freuten sich alle. 

Tatjana Tögel und Constanze Wezel

Austausch 2009

No te preocupes – Kein Problem 

Unter diesem Motto erlebten wir, 10 Schülerinnen (Klasse 10 und Jahrgangstufe 1) des Albert-Einstein-Gymnasiums mit unserer Begleitlehrerin Julia Rupp unseren Austauschaufenthalt in Leioa (bei Bilbao) im Baskenland. 

Am 26.09. nach einer Zugfahrt nach München mit angeheiterten Wiesnbesuchern und einem Flug mit einem Stewart, der aussah wie Michael Jackson, landeten wir aufgeregt auf dem kleinen Flughafen in Bilbao und wurden dort von den Gastfamilien empfangen. Der erste Programmpunkt war gleich ein von den Eltern und den spanischen Kolleginnen Amaia Aguinaga, Ana Trabudua und Lourdes Román organisiertes kaltes Büffet mit tortilla (span. Omlett) tapas, bocadillos de jamón (Seranoschinkenbrötchen) und vielem mehr. Dort wurden wir mit Stadtplänen und Prospekten der Region eingedeckt und unser Programm für die nächsten 8 Tage wurde vorgestellt. Gleich am nächsten Tag war Treffpunkt um 10 Uhr zu einer Schifffahrt auf der ría (Flussmündung in den Atlantik). Vom Schiff aus konnte man Sehenswürdigkeiten Bilbaos wie etwa die Universität von Deusto, das Guggenheimmuseum und die unterschiedlichsten Brücken bewundern, aber auch der Zerfall und die Krise einer einst blühenden Industrie an den Ufern dieser Flussmündung wurde sehr deutlich. 

Das restliche Wochenende verbrachten wir in den Familien. Viele von uns trafen sich abends auf dem Dorffest, auf dem wir ausgiebig und bis spät tanzten. Am Montag empfing uns der Schulleiter der Artaza-Romo-Schule und wir wurden in unterschiedliche Klassen zum Unterricht eingeteilt. Der Besuch der Hauptstadt des Baskenlandes Vitoria stand am Dienstag auf dem Programm. Wir wurden mit Schutzhelmen durch die sich gerade in Renovierung befindliche Kathedrale von Santa María geführt und bekamen einen interessanten Einblick in die Techniken zur Befestigung des Fundaments. Außerdem waren so die unterschiedlichen Formen der Kathedrale in der Vergangenheit sichtbar. Mittwoch war für uns der Höhepunkt. Am Strand Sopelana, für seine Wellen berühmt und berüchtigt, warteten zwei Surflehrer auf uns, um uns Wellenreiten beizubringen. Diese Sportart ist dort so verbreitet wie etwa bei uns Schifahren. Zwei Stunden kämpften wir mit den Wellen und hatten viel Spaß. Das Resultat war ein kaputtes Surfbrett („no te preocupes“), ein fehlendes Handtuch („no te preocupes“) und viele blauen Flecken („no te preocupes“), die wir noch mit nach Deutschland brachten, aber auch das tolles Gefühl einmal surfista gewesen zu sein. Mit Muskelkater besichtigten wir am nächsten Tag Bilbao mit Jorge Olaso, einem Kunsthistoriker, der uns nicht nur durch die Gassen und Straßen der Altstadt führte, sondern auch in die große Markthalle. Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Wurst, Käse, Oliven, Obst, Gemüse, Schnecken, alles was zum Speiseplan der Basken gehört, war zu sehen und wir konnten beim Einkaufen unseren erlernten Wortschatz üben. Am Tag vor der Abreise besichtigten wir das Guggenheimmuseum, dessen Architektur uns alle beeindruckte und einige von uns nahmen das Angebot wahr, nach der Führung und einer Stärkung, nochmals alleine, in Ruhe die Ausstellungsräume zu besuchen. Für den letzten Abend hatten unsere Austauschpartner einen Tisch in einer Art Brauerei reserviert, in der wir spanische Spezialitäten wie paella, chorizo (Paprikawürstchen) etc. probieren konnten und noch bis spät feierten. Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen: Eskerrik asko (baskisch: vielen Dank)! Agur (baskisch: auf Wiedersehen)! Mit den letzten bocadillos (belegtes Weißbrot), pipas (Sonnenblumenkerne) und leckerem Obst im Rucksack machten wir uns am Samstag, den 3.10. auf die Heimreise und fielen am Bahnhof in Ulm unseren Familien in die Arme. Es gab sehr viel Gesprächsstoff, denn wir haben viel erlebt und nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell profitiert. Wer denkt an Spanien und dabei an grüne Berge? Und wer kann ein paar Brocken Baskisch? Wir schon. 

Nina Kienhöfer und Paula Karitzky

Begleiteter Austausch

Council Rock High School
62 Swamp Road
Newtown (PA 18940)
USA

www.crsd.org/Domain/90

Individualaustausch

Croydon Secondary College
Croydon Road
Croydon VIC 3136
Australien

Australien

Individualaustausch

Verschiedene Schulen im Wallis

Corinne Barras (Organisation Austausch)
Büro für Schüleraustausch
Planta 1
CH – 1951 Sitten

Schweiz

Individualaustausch

Thomas-Mann-Gymnasium

(Deutsche Schule Budapest)
Austausch (in der Regel) in der siebten Klasse der beiden beteiligten Gymnasien
Deutsche Schule Budapest,
Cinege út 8/C, H-1121 Budapest

www.deutscheschule.hu

Szent István Gymnázium

(Gymnasium St. Stefan)
Austausch der Schulchöre
Ajtósi Dürer sor 15, 1146 Budapest
www.szt-istvan-gimn.hu

in Kooperation mit: Szent István Király (Bezirksmusikschule)
Columbus utca 11, 1145 Budapest
www.szentistvanzene.hu

Kulturaustausch mit dem Friedrich -Schiller-Gymnasium in Pilisvörösvar

Schulleiter: Dr. Zoltún Guth
2085 Pilisvörösvár
Szabadság út 21.
Tel/Fax:06-26-330-140
gm1t-nlnh
www.schiller-gymnasium.hu

Pilisvörösvár liegt 18 km von Budapest entfernt entlang der Hauptstraße 10. Die Stadt kann man von Budapest aus mit dem Bus oder mit dem Zug erreichen. Die Busse fahren von der Pester Seite der Árpád-Brücke, die Züge vom Westbahnhof ab. Die Busse fahren ungefähr alle 30-40 Minuten, die Bahn fährt stündlich.

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium ist das größte deutsche Nationalitätengymnasium des Landes und das einzige berufliche Gymnasium der deutschen Minderheit in Ungarn.

Die deutsche Sprache ist nicht nur Unterrichtssprache, sondern findet ihren Platz auch außerhalb des Unterrichts: Ein Großteil der Feierstunden, Feste, Schulveranstaltungen und Programme findet auf Deutsch statt. Zu den Zielen unserer Bildungseinrichtung gehören die Vermittlung der deutschen Kultur und der Werte der traditionellen deutschen dualen Berufsbildung wie einer deutschen Arbeitskultur für Angehörige der deutschen Volksgruppe und der madjarischen Mehrheitsgesellschaft.