Fach Gemeinschaftskunde

Gemeinschaftskunde-Lehrer/innen
Projekte
Wettbewerbe
Gemeinschaftskunde-Lehrer/innen
NameFächer
Herr BlasumGk / E / D
Herr KempfGk / Geo / G / Wi
Herr MittelsdorfGk / G / Wi
Frau MondinGk / D / Spa
Frau Dr. WelteGk / D
Herr ZlochGk / G / D
Projekte

Projekttag zum Thema "Mit Zivilcourage gegen Extremismus"

In dem Klassenprojekt haben wir durch Dinge unseres alltäglichen Lebens den Rechtsextremismus näher kennengelernt. Durch Musik brachten uns die freundlichen Projektleiter nahe, wie aktuell Neonazismus, Antisemitismus, Faschismus und Sexismus auch noch heutzutage sind.

Rechtsextremismus

Durch das Anhören und Diskutieren einiger Lieder der heutigen Zeit erkannten wir Propaganda, welche die Gleichheit der Menschen in Frage stellt und zu Gewaltbereitschaft aufruft. Diese extreme Art, den Rechtsextremismus in der Gesellschaft zu verbreiten ist vor allem für Kinder und Jugendliche in unserem Alter sehr gefährlich.

Durch Rollenspiele konnten wir feststellen, wie besessen manche Menschen von solchen Ideologien sind und wie schwer es ist, diese wieder loszuwerden.
Die Projektleiter teilten uns gegen Ende hin mit, wie wir mit solchen Situationen umgehen sollen, aber auch wie wir uns vor Gewalt schützen können.

Insgesamt war es ein sehr gelungenes, interessantes Projekt, durch welches wir auf jeden Fall neue, wichtige Erfahrungen gemacht haben.

Hannah Bühler, Kim Matits, 9e

Rechtsextremismus

Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten

Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

Heinrich Heine

Dieses Zitat Heinrich Heines aus seiner Tragödie Almansor (1821, erschienen 1823) wirft seine Schatten voraus und wird unter den Nationalsozialisten zur schrecklichen Wahrheit. Am 10. Mai 1933 kommt es zu einer Aktionwider den undeutschen Geist , bei der die Werke von Autoren wie Heinrich Mann, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Heinrich Heine, aber auch Karl Marx und Sigmund Freud und von vielen mehr dem Feuer zum Opfer fielen.

Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums wollten der von den Nationalsozialisten durchgeführten Bücherverbrennung, die sich am 10.Mai 2013 zum achtzigsten Mal jährte, in Form unterschiedlicher Projekte gedenken. Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts in der 10. Klasse und im Neigungsfach Politik sind folgende Mnemotope – Orte des Gedenkens und Erinnerns – entstanden:

Projekte zum Thema Bücherverbrennung der Klasse 10d:

„Die Nazivolution“ – Ein Projekt von Jessica, Robin, Kevin, Mirjam, Nina

Durch den Vergleich der nationalsozialistischen Ideologie mit der Evolution wird der Rückschritt im Bereich der Bildung, der sich in der Zeit des Nationalsozialismus vollzogen hat, und das Weltbild der Nazis kritisiert. Die Idee dahinter: Affe – Mensch – Bücherverbrennung – (Nazi-)Affe

Bücherverbrennung
Bücherverbrennung

„Das Buch der Bücher“ – Ein Projekt von Lilli, Anna, Marla, Alicia, Laura, Lea, Leonie

Die Größe des Buches kann als Symbol für die Wichtigkeit und die Masse der verbrannten Bücher gelten. Auf der, ebenfalls angebrannten, aufgeschlagenen Doppelseite ist eine Auswahl der betroffenen Autoren und deren Werke nachzulesen

„Raum der verlorenen Buchstaben“ – Ein Projekt von Isabel, Sarah, Elena, Jana, Johanna, Nicole, Carolin, Sandra, Lisa, Yaren, Vera, Joni, Veronika, Dennis, Max, Tom, Michael

Zitat: „Wir wollten das Feeling eines brennenden Buches vermitteln. Das stellen wir mit einzelnen, sozusagen verlorenen Buchstaben und Flammen im Raum dar.“

Bücherverbrennung
Bücherverbrennung

Projekte des Neigungskurses Gemeinschaftskunde, Frau Dr. Welte, Jahrgangsstufe 12

Mnemotop 1: Scheiterhaufen

Bücherverbrennung

Das wohl zeit- und schaffenskraftaufwändigere der beiden Projekte unseres Neigungskurses ist in der „Leseecke“ zu finden. Die lokalen Vorteile dieses Ortes im Schulhaus bestehen nicht nur im ausreichenden Platz, sondern gleichermaßen darin, dass wohl kaum ein besserer Ort, als die „Leseecke“ gewählt werden konnte, um verbrennende Bücher aufzustellen. Die temporär dort zu findende Skulptur besteht aus einem Haufen Bücher, welche dem Verbrennen nahe bzw. teilweise schon partiell verbrannt sind. Über dem Bücherberg befindet sich ein Benzinkanister, an welchen Klarsichtfolie angehängt wurde, um austretende brandbeschleunigende Flüssigkeiten zu symbolisieren. Darunter schwebt ein Streichholz in der Luft, welches in einem absolut unproportionierten Größenverhältnis zu Kanister und Büchern steht. Am Rande der aufgetürmten Bücher sind Flammen aus Papier zu entdecken. Gesamtheitlich ergibt sich das Bild eines brennenden Bücherhaufens, der zudem gerade mit Benzin, welches in der Luft in Brand gesteckt wird, überschüttet wird.  Das Mnemotop bildet die Bücherverbrennung unter dem Nationalsozialistischen Regime am 10. Mai 1933 ab. Dabei zeigt die Größe des Streichholzes, also der brandverursachenden Kraft, in Relation zu den bedeutend kleineren Büchern, wie zu damaliger Zeit die wissensvernichtende Instanz bedeutend größer und  mächtiger vorzufinden war, als die von Intellekt und freier Autorenschaft.

Mit erhobenem Zeigefinger (bzw. Streichholz) steht dieses Projekterzeugnis als Mahnmal und gleichermaßen gedenkendes Trauersymbol in der Schule, dem Ort, an welchem Wissen geschaffen und nicht verbrannt werden soll.

Eine gelungene Warnung an kommende Generationen, derartiges nie wieder geschehen zu lassen.

Mnemotop 2: Timeline

Im Zuge der Gedenkaktion zu den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 hängt im Ersten Obergeschoss von Bau III unseres Schulhauses ein Plakat mit dem Titel „Ausgelöscht – Chronik der Bücherverbrennung 1933 bis heute“. Das Plakat bildet eine chronologisch angeordnete Timeline, deren Nullpunkt der 10. Mai 1933 ist. Entlang eines Zeitstrahls sind verschiedenste Bücherverbrennungen aus aller Welt angeordnet. Die jüngste davon ist auf den Februar vergangenen Jahres datiert.

Bücherverbrennung

Schon bei kurzem Hinsehen fällt auf, dass derartige Aktionen des Hasses gegen Autoren (bzw. teilw. auch Musiker und Filmproduzenten) in den letzten Jahren keine Seltenheit waren, ja sogar häufiger auftraten als in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Zu finden sind sowie religiös als auch politisch motivierte Aktionen.

Das Plakat soll aufzeigen, dass wir in einer Gesellschaft leben, welche längst nicht in einem Maße aufgeklärt ist, wie es die Vergangenheit verlangen müsste.

Willi Bücking

Wettbewerbe

Schülerwettbewerb des Landtages von Baden-Württemberg

„komm heraus, mach mit.“ – so lautet das Motto des alljährlich stattfindenden Schülerwettbewerbs des Landtages von Baden-Württemberg, bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse dazu aufgerufen werden, sich auf kreative Art und Weise zu aktuellen politischen Themen zu äußern.

Das Albert-Einstein-Gymnasium nimmt seit vielen Jahren mit der Klassenstufe 10 an diesem Wettbewerb teil und das mit großem Erfolg, wie die unten stehenden Beispiele eindrücklich belegen.

Wettbewerb 2015

In diesem Jahr war die Teilnahme an diesem Wettbewerb freigestellt. Umso großartiger ist die Leistung von Bilal Sen, Kenan Soydan und Thoma Redemann zu bewerten.

Bilal Sen, Kenan Soydan und Thomas Redemann aus der Klasse 10c haben in ihrer Freizeit eine sehr interessante und ansprechende Videoreportage zum Thema „Welche Chancen und Risiken bergen Computerspiele?“ geschaffen.

Die Jury, bestehend aus Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, war begeistert von der differenzierten Herangehensweise an das Thema und dem beachtlichen technischen Knowhow, von dem die Reportage zeugt. So stach der Beitrag deutlich aus den insgesamt 2400 eingesendeten Arbeiten hervor und wurde mit dem Förderpreis des Landtages von Baden-Württemberg bedacht.

Wettbewerb 2013

Marlene Dallmann aus der Klasse 10d hat für ihr Plakat mit dem Titel „Oma’s erster APPfelkuchen“ einen 1. Preis erhalten. Sie wirbt damit auf witzige Art für mehr Verständnis und Miteinander zwischen den Generationen.

Omas erster Appfelkuchen

Luca Stehle aus der Klasse 10c erhielt für seine Interpretation einer Karikatur zum Klimawandel ebenfalls einen 1.Preis.

Luca Stehle

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